Die Vögel zwitschern, die Pflanzen fangen an zu blühen und Schickeria “In-Locations”, wie das Undosa am Starnberger See oder die altbekannte Fußballer Hochburg namens “Hugos” in der Münchner Innenstadt starten ihre St. Tropez white Partys, um wohlhabenden Zahnärzten und Möchtegern-Neureichen erneut ein Spektakel zu bieten.
Auch diesen Sommer werden wohl wieder Rekorde im Champagner vernichten aufgestellt – oder besser im “Wer schafft es ihn kürzester Zeit am meisten Menschen durch eine Champagner Dusche zu verärgern?”. Ich höre schon jetzt die weißen Moët “Becherchen“ klimpern, mit denen die bei zweistelligen Plusgraden, pelztragenden Range Rover-Mamis gefühlte 50 mal auf ihre wohlhabenden Ehemänner anstoßen.
Von Champagner gibt es mehr Marken als Fußball Teams in der Bundesliga. Angefangen beim Einsteiger Schampus Moët & Chandon über Club Liebling Dom Pérignon (weil er ja so toll im dunklen Club leuchtet, wenn man nochmal ein paar Groschen extra drauflegt und sich die Luminous Variante gönnt) bis hin zu Armand de Brignac (besser bekannt als Ace of Spades) von Rapperlegende Jay Z, für all die Instagram Millionäre, die ihren Followern ein luxuriöses Leben ohne Limits vorgaukeln wollen.